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Schnecke und Muschel.

 

Ein Diptychon mit zwei ovalen Formen in hellen Schlammfarben gehalten. Beim ersten Hinsehen ein Zwillingspärchen, eine Spiegelung oder eine Verformung. Das obere Bild stellt eine Nautilus-Schnecke dar. 

Der Betrachter blickt in die Öffnung des Schneckenhauses. 

Eine ästhetische Verschmelzung von ovalen Formen in vollkommener Symmetrie. Die typischen, orangefarbenen Tigerstreifen des Schneckenhauses nur angedeutet an den Rändern.

Die zweite Figur scheint auf den ersten Blick ebenfalls oval, leicht verzerrt, nicht symmetrisch.

Diagonal gespiegelt vom oberen Diptych zum unteren, erkennt man eine weiche, verzerrte, in Ansätzen Embryo-anmutige Komposition in einer von der oberen Schnecke umgekehrt angeordneten Form von volumig zu schlank.

Es kristallisiert sich ein frauenähnlicher Körper heraus, der sich in harmonischer Spannung präsentiert, angeordnet wie in einer offenen Muschel.

Ein Objekt, welches man wie ein Neugeborenes liebevoll in seine zwei Hände nehmen möchte.

Die beiden Figuren der übereinander angeordneten Kompositionen bilden ein ausgewogenes Gleichgewicht ähnlich eines künstlerischen Ying und Yangs – eine vollkommene Ergänzung.

 

Acryl auf Leinwand, 2 x 0,80 x 1,80 Meter

"Offen und gefüllt

einladend und bergend

geschaffen zur Ergänzung

im Raum und in der Ebene

die Zeit angehalten."

Klaudia Keilholz

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